Sonntag, 29. Januar 2017

"Bookhandel Dominicanen" – Maastricht


Boekhandel Dominicanen in Maastricht

Süd-Limburg hat, seitdem ich Motorrad fahre, schon immer eine starke Anziehung auf mich ausgeübt.

Ganz besonders ist es die Stadt Maastricht, die ich mag. Durch die alten Gassen zu streifen, dem Schiffsverkehr auf der Maas zuzusehen, auf einem der gut besuchten Plätze zu sitzen und einen Kaffee zu trinken oder in eine der alten Kirchen hineinzugehen – das alles hat hier ein ganz besonderes Flair.



Wer sein Motorfitz :-) in Maastricht parken möchte, sollte dies (wie auch sonst) nicht unbedacht tun. Ein Bremsscheibenschloss und eine lange Kette zum Anketten an die vorgesehenen Anschließbalken sind schon einmal der richtige Ansatz. Auch 2Rad-Parkplätze mit Kameraüberwachung sind an verschiedenen Stellen vorhanden.


Einer davon liegt an der Straße: Het Bat 18
Auch an der Straße: Frijthof gibt es solch eine Stelle.
Sind eigentlich für Roller und so gedacht  werden aber auch von Bikern benutzt.

Auf der einen Seite ist man direkt an der Maas und auf der anderen Seite kann man gleich eine Runde durch die Altstadt drehen.



Und immer muss ich mir eine „handgedrehte“ Tüte Fritten bei der „FritureReitz“ holen – De oudste friettent van Nederland.


Marktplatz

Stadhuis van Maastricht
Mit der setze ich mich dann, wenn mal ein Platz frei ist, auf den Rand des Brunnens vor dem „Alten Rathaus“ und schaue dem bunten Treiben zu.


Fritten unter Kronleuchtern essen

Außenansicht
Mit den Gefährten loht es sich aber auch immer, seine Fritten an einem Tisch unter Kronleuchtern zu essen. Das hat schon was :-)



Zufällig fand ich vor einiger Zeit die alte Kirche, von der ich gehört hatte, dass sie in eine Buchhandlung umgewandelt wurde.

Auf der Dominikanerkerkstraat 1 befindet sich das älteste gotische Dominikaner Kloster – aus dem 13. Jahrhundert – der Niederlande. Dessen Kirche beherbergt seit 2006 eine der schönsten Buchhandlungen: „BoekhandelDominicanen“

Schon seit 200 Jahren unterlag die alte Kirche einem vielfältigen Nutzungswandel. Seit der französischen Revolution wurde sie unter anderem als Autowerkstatt, Boxring, Abstellfläche für Fahrräder und Stätte für den Kinderkarneval genutzt.



Schon im Eingangsbereich verhält der Schritt und der Blick fällt staunend auf das riesige, 3-stöckig begehbare Bücherregal im beeindruckend restaurierten Kirchenschiff.



30 Meter lang und fast 18 Meter hoch, verfügt es über ein umfassendes Bücherangebot – 20.000 Bücher haben hier ihren Platz.



Bücherwürmer, Architekturliebhaber und staunende Touristen sind die Besucher.




Im Seitenflügel, wo einst die Dominikanermönche sangen, befindet sich nun ein Lesecafé und im ehemaligen Altarbereich sitzt man bei Kaffee und Kuchen und schaut auf das überwältigende Ambiente dieser ungewöhnlichen Buchhandlung.

Maastricht – immer eine Reise wert!

Tipp: "Mit Tamina Kallert – Wunderschön – in Maastricht unterwegs"


 Viel Spaß & tolle Touren wünscht Herbert ;-)


Donnerstag, 26. Januar 2017

Die „X“ und der Moto-Detail *Adventure* Tankrucksack


Unterwegs mit Gepäck-Lösungen

Eigentlich braucht die „X“ ja keinen Tankrucksack – hat Sie doch da, wo andere Bikes ihren Tank haben, ihr tolles Staufach.

Mittlerweile hat sich ja auch der Inhalt des "Tankklappe"so richtig gut organisiert  auf einer Tour gibt es eigentlich nichts, was da noch fehlen würde.

Ein tolles Staufach  aber trotzdem – ein zusätzlicher Tankrucksack bietet, besonders auf größeren Touren, doch noch einige weitere Vorteile.

Das Angebot der verschiedenen Anbieter ist natürlich reichhaltig und vielseitig. Also kläre ich erst einmal ab, was ein Tankrucksack für meine „X“ so alles können muss?

- Riemenbefestigung, da kein „Metalltank“ vorhanden
- Geeignet für einen "abfallenden Tank“
- Leicht abnehmbar von der Grundplatte mittels Reißverschluss
- Größe erweiterbar, zwischen 20 und 25 Liter
- Klarsicht-Kartenfach
- Klarsicht Regenhaube
- Gute Verarbeitung
- Er muss mir gefallen
- Nachvollziehbares Preis/Leistungs- Verhältnis


Tankrucksack Moto-Detail *Adventure*

So einige Produkte kommen da in Frage, aber letztendlich ist es der *Adventure* von Moto-Detail geworden. Er erfüllt alle meine Vorstellungen und ist zu einem annehmbaren Preis zu haben.


Klarsicht-Kartenfach

Verkauft wird er bei Louis zu einem Preis von 99,99 €. Und der 25 € Gutschein, der für mich im neuen Louis-Katalog lag, wollte ja auch noch eingelöst werden :-)


Tragegriff - Gürteltasche - Kabeldurchführung

Die Befestigung ist wie für die „X“ gemacht. Vorne kann ich die Grundplatte mit zwei Riemen rechts und links an zwei geschlitzten Blechen befestigen.


Riemenbefestigung Hinten

Hinten passen beide Riemen hervorragend an die rechten und linken Rahmenrohre.



Riemenbefestigung Vorne

Der Schlüssel zum Entriegeln des Soziussitzes zur Betankung und zur Entriegelung des Staufachs ist frei zugänglich, nichts behindert den Lenkeinschlag und alle Anzeigen sind für mich zu sehen, auch beim vergrößerten Volumen.


Volumen 20 Liter

Volumen 26 Liter

Reißverschluss zum einfachen Trennen von der Bodenplatte

Bleibt noch das Staufach der „X“.


Staufach geöffnet

Nach dem Lösen der vorderen Clips lässt sich der Deckel, zusammen mit dem Tankrucksack, nach hinten klappen.
Damit der Rucksack dann auch oben noch am "Kofferraumdeckel" geführt wird braucht es eine  etwas "schönere" Lösung als die derzeitige - aber ich arbeite dran ;-)

Einiges wandert nun vom Staufach in den Tankrucksack weil es dort, während der Tour, leichter erreichbar ist als bisher.


Innenansicht

Zusätzlich ist dann noch einiges an Platz übrig für das „Kleine Handgepäck“ auf Reisen – ein deutlicher Mehrwert!


Viel Spaß & tolle Touren wünscht HerBert ;-)


Sonntag, 8. Januar 2017

Die „X“ und der BAAS - Automatiklader BA35E


Batterie laden leicht gemacht

Mit Batterien macht man im Laufe seines mobilen Lebens ja so seine Erfahrungen.
Dabei sind leere Batterien im PKW noch die unkomplizierteren.
Meist "sterben" sie - mehr oder weniger plötzlich - an einem kalten Wintermorgen an Altersschwäche. Dann baut man "einfach" eine neue ein - und weiter geht's.
Auch das Nachladen ist beim Auto meist kein Problem - Platz zum Anschluss der Klemmen ist fast immer genügend vorhanden.

Beim Motorrad sieht das aber schon ganz anders aus. Da ist es meist eine ziemliche Fummelei eine Batterie auszubauen - oder sie im eingebauten Zustand aufzuladen.
Glücklich der Biker, der über eine Bordsteckdose mit Anschluss am Batterie - Plus verfügt :-)

Bei unserer "Saison-Abschlusstour 2016" stand ich plötzlich mit einer leeren Batterie da.
Durch die Hilfe meiner Gefährten bekamen wir die „X“ wieder zum Laufen und die Tour reichte dann aus, den Akku wieder voll zu laden. Aber ein ungutes Gefühl - nicht gut vorbereitet gewesen zu sein - blieb doch.

Black Friday - 24. November 2016 - Bei Polo gibt es 20% auf alle Artikel.

Da fahre ich doch gerne mal nach Jüchen und hole mir den „Automatiklader BA35E“ - Best.-Nr. 50020000610 - für 24,95 €, abzüglich 20% Best-Friday-Rabatt.


Dieses tolle, kleine und handliche Teil ist bestens geeignet mein Bike immer startbereit zu halten. Ganz ohne Probleme verbinde ich das Gerät über den Stecker und die Bordsteckdose mit der Batterie, stecke das Gerät in eine 230 Volt Steckdose und schon zeigt eine grüne LED den Ladevorgang an - Rot würde eine "verpolte" Bordsteckdose anzeigen.


Ist der Akku gut geladen schaltet sich das Gerät wieder ab und die Ladeanzeige erlischt.

Über einen beiliegenden Adapter mit teilisolierten Zangen ist auch ein Direktanschluss an den Polen möglich.

Ein toller Helfer, der mit 300mA zwar kein Express-Lader ist, eine Motorradbatterie aber zuverlässig start- und betriebsbereit hält.


Viel Spaß und tolle Touren
wünscht HerBert ;-)