Sonntag, 19. April 2015

"In the Dutch Mountains"

Kondition und Konzentration sind heute gefragt - Tolle Aussichten inclusive

Hüttenzauber & Après Ski "Jenseits der holländischen Berge"




Da „Motorrad Kunze“ uns am 11.04.2015 zu seinem 30 jährigen Jubiläum eingeladen hat, 


















schauen wir um 10 Uhr erst einmal, was dort so alles geboten wird.


















Ein umfangreiches Bikerfrühstück steht, neben vielen anderen Angeboten und Attractionen, 
natürlich auch auf dem Programm.

Um 11 Uhr starten wir dann, gut gestärkt und voller Erwartung, unsere Tour zur „Einzigen Berghütte der Niederlande“




Durch die nördliche Eifel geht es nach Raeren in Ostbelgien, wo Deutsch mit zur Landessprache gehört.
Dort halten wir, nach längerer Zeit wieder einmal, an der "Wasserburg Raeren" für eine kurze Rast.



Nachdem wir das reizende Voerendaal durchfahren haben, gleiten wir am Rande des Talkessels von Aubel vorbei - 
mit herrlichen Ausblicken über das weite Tal von Aubel.


















Kurz hinter Aubel fahren wir hinein ins „Val Dieu“, in das Tal Gottes.


















Die ehemalige Zisterzienser Abtei erwartet uns mit sehenswerten Gebäuden, brennenden Kerzen in der Abteikirche 
und einer naturbelassenen Parkanlage.


















Für den kleinen Imbiss ist ein Besuch in der rustikalen Vesperstube - „Casse-Croute“ – ein Erlebnis, 
für den größeren Appetit ist die "Moulin du ValDieu" ein kulinarischer Erfolg. 


















Auch der Klosterladen lockt mit Produkten aus der Region, 
vor allem mit dem in Flaschen gefüllte Val Dieu-Trappiste-Bier, 
das hier noch immer nach alten Traditionen gebraut wird.





Auf unserem weiteren Weg nach Nordwesten überqueren wir die Grenze zu den Niederlanden 
und treffen bei Eijsden auf die Maas.
Auf der Diepstraat liegt einer meiner Lieblingsplätze, die Brasserie „La Meuse“





Von dort aus sind es nur ein paar Schritte bis zur Maas, die hier die Niederlande von Belgien trennt.

Eijsden ist der westlichste Punkt unserer Reise. Von hier aus geht es zurück nach Osten, in die Gegend um Epen. Dort befinden wir uns in einer der beliebtesten Outdoor- Region der Niederländer und der Belgier. Immer und überall begegnet man hier voll ausgerüsteten Wanderern und Bikern auf ihren „verdreckten“ Mountainbikes. Natürlich ist demzufolge die Dichte an Restaurants und Cafés erfreulich hoch. Von urig-rustikal bis top-modern ist hier alles vertreten – tolle Ausblicke inclusive.


Heute liegt etwas wirklich Ausgefallenes auf unserer Strecke



Die wohl „Einzige Berghütte der Niederlande“





Hoch oben im Vijlenerbos liegt das "Boscafé t HijgendHert”. Es gilt als die einzige Berghütte der Niederlande.





Alle Requisiten, die man sich so für eine Berghütte vorstellen kann, hat man hier zusammengetragen.





Hirschgeweihe, Felle, Jagdtrophäen, Schlitten und offenes Feuer – alles wirkt ein wenig übertrieben, 
aber auch irgendwie so richtig nett.




Gelegen auf einer Höhe von 260m liegt die Hütte nur unwesentlich niedriger als der höchste Punkt der Niederlande, 
am Dreiländerpunkt bei Vals mit 322,7m.




Ob man nun drinnen oder draußen sitzt, überall wird gegessen, getrunken und alle haben gaaanz viel Spaß.




Das “t Hijgend Hert” ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet und an Sonntagen muss man schon ein wenig Glück haben, 
wenn man einen freien Platz bekommen möchte.




Wenn du hier, mitten im Wald, in der Hütte oder auf der Terrasse sitzt und eines der 7 Sorten Fassbier 
oder eines der mehr als 50 verschiedene Flaschenbiere genießt, 
oder einen guten Kaffee mit Limburgse Vlaai dir serviert wurde, 
dann, ja dann ist die Welt „In the Dutch Mountains“ so richtig in Ordnung :-)





Geparkt wird auf einem Platz mitten im Wald, zur Berghütte sind es dann zu Fuß noch etwa 200 Meter.





Kaum 15 Minuten von der Berghütte entfernt können wir uns mit nur einem Schritt zwischen B-D-NL bewegen.





Am "Dreiländerpunkt" bei Vaals befinden wir uns zudem auch noch, bei 322,7 Meter über NN, 
auf dem höchsten Punkt der Niederlande.



Kaum zu glauben, gerade einmal eine gute Stunde später sind wir wieder zu Hause am Niederrhein. Nicht viele wissen bei uns, welch tolle Landschaften und bemerkenswerte Eindrücke nur wenige Minuten „westward“ auf den – immer beeindruckten – Besucher warten.



























Den ganz besonderen Charm der holländischen "Bergwelt" haben wir heute wieder einmal, 
und ganz sicher nicht zum letzten Mal, erlebt.



Das “t Hijgend Hert” hat uns als Berghütte voll und ganz überzeugt - hier kommen wir wieder einmal hin - aber direkt neben den super gut heizenden Kamin setzen wir uns nur noch im Winter ;-)


















Birgits Neue - MT 07 - und Christines Neue - F 700 GS waren am Ende dann genauso verdreckt wie unsere Bikes, 
halt so richtig eingefahren ;-)


Thomas und meine Stiefel konnten, trotz der zeitweise feuchten Luft, immer noch nicht beweisen, dass sie auch wirklich wasserdicht sind. Aber bequem sind sie allemal ;-)

Danke auch an Günter, Helmut und ThomasK - es war toll, mit euch allen in die neue Saison zu starten.

Und - Birgits Bilder - sprechen wie immer für sich :-)

Rainers abschließenden Kommentar :-)

Also, ich muß ja nun mal sagen: Ich komme ja wirklich viel in der Gegend rum und kenne mich auch recht gut aus!

Ich möchte nur mal wissen, wer denn für Herbert immer wieder die neuen kleinen Straßen anlegt, über die ich noch nie gefahren bin. Ich glaube, Herbert unterhält ein Heer von Sklaven, die vor unseren Touren tätig werden müssen, 

um uns aufs Neue zu überraschen.

So auch gestern!!

Abschließend nochmals vielen Dank dem Führer und allen Mitfahrern.

Bis zu nächsten Mal!!

Gruß Rainer











Viel Spaß & tolle Touren wünscht Westward ;-)