Samstag, 21. März 2015

…zu einer kleinen Eifelrunde eingeladen :-)



Was für eine schöne Überraschung. Nicht ich, sondern zwei liebe Freunde laden mich zu einer Tour am nächsten Tag ein. Und den Tourguide darf ich auch noch machen. Vorne meine Honda NC-X, dahinter die neue Yamaha MT-07 und als RL der starke Honda Crosstourer.

Mittwoch soll der letzte schöne Tag dieser Woche sein, und er hält, was er uns versprochen hat.

Sonnenschein den ganzen Tag bei angenehmen 16°C. Erst als die Sonne sich hinter den Eifelbergen verabschiedet, wird es frisch und Zeit, nach Hause zu fahren.

Ein toller Tourtag mit „Rundumversorgung“ durch meine Gefährten. Zu Hause abgeholt und heil wieder abgegeben. Dazwischen eine schöne Eifelrunde.







zu einem Kaffee auf der "Bikerranch" in Strauch, 

durch den "Nationalpark Eifel" nach Rurberg zum "Imbiss am Damm"

zum eindrucksvollen Jugendstil- "Wasserkraftwerk Heimbach"

durch den bekannten Kreisverkehr in Heimbach

hoch zur Burg Heimbach, 








und zu einer Forelle Müllerin für die Bikerin 
und ein Wiener- und ein Zigeuner- Schnitzel für die beiden Biker 
im urigen Restaurant „Cafe zur Post“ in Einruhr.
Parkt eure Bikes am besten auf dem restauranteigenen Parkplatz neben dem Café. 
Der große Platz davor ist gebührenpflichtig, was auch streng kontrolliert wird :-(


Schön war‘s :-)


Donnerstag, 12. März 2015

"Die Kawa hat nun lange genug geschlafen"






Freitagnachmittag

Seit der letzten Fahrt mit der KAWA sind jetzt schon wieder 11 Monate vergangen!

Puh, wie schnell die Zeit vergeht.

Einfach nur mal probieren, ob Sie sich noch regt?

Na ja, wäre schon ein bisschen viel verlangt für einen Vergasermotor und eine 12 Jahre alte Batterie.

Als ich den Schlüssel ins Zündschloss stecke und den Anlasser starte blinzelt die alte Dame müde in die beginnende Dunkelheit und murrt nur ein wenig über meine Bemühungen, ihre Ruhe zu stören. Nach dem dritten Versuch sehe ich dann aber gleich ein, dass das so nichts wird und lasse Sie vorerst in Ruhe.

Die Batterie muss also erst einmal mit frischer Spannung versorgt werden. Ist ja nicht so schwierig, aber das braucht mehr Zeit, als ich an diesem Wochenende zur Verfügung habe.
Schon schlimm, wie man sich die Zeit zum „schönsten Hobby der Welt“ so abknappsen muss :-(

Ausgebaut hatte ich die Batterie in den vergangenen Jahren noch nie, aber bei der Installation der Bordsteckdose musste ich schon einmal bis zu den Poolklemmen vordringen – und das war ein wenig umständlich, wie ich mich noch schwach erinnern konnte. Das Luftfiltergehäuse ist an dieser Stelle im Weg und muss erst einmal ausgebaut werden.

Den Sitz abgenommen, die beiden Befestigungsschrauben des Tanks losgeschraubt, die Seitenverkleidungen am Tank gelöst, den Tank hochgewinkelt und mit zwei Holzklötzen abgestützt.

Weiter komme ich heute nicht, ich werde anderweitig benötigt :-(


Samstagmorgen

Besorgungen und Erledigungen – alles ist wichtiger als meine Batterie. Der Blechling muss auch noch gewaschen werden – denn am Nachmittag geht es nach Essen zu Besuch.
Spät zurück – Die Kawa wartet nun schon 24h, dass ich endlich weitermache :-(


Sonntagmorgen

Um 10 Uhr kommt Besuch – also vorher schnell in die Garage, den Halter der Tankbefestigung abgeschraubt, die vier Schrauben des Luftfiltergehäuses entfernt und den kompletten Luftfilter herausgehoben.

An die Batterie komme ich jetzt von oben dran. Zum Ausbau ist aber keine Zeit mehr – also werde ich sie im eingebauten Zustand laden.

Eigentlich soll man das ja nicht so machen – und schon gar nicht mit einem stinknormalen PKW-Ladegerät. Ich habe aber im Moment nichts anderes zur Hand. Also die Ladekabel auf die Pole geklemmt, das Ladegerät auf die niedrigste Stufe gestellt und ab geht’s – der Besuch ist auch schon da :-)


Sonntagabend

Am Nachmittag waren wir dann auch noch mit Freunden im Bauernhof-Café leckeren Kuchen essen :-)

Im ZR-7 Forum habe ich auch noch schnell gegoogelt und gelesen „blos nicht zu lange mit einem Autoladegerät aufladen“. Also schalte ich nach 10h Ladezeit ab und vertraue darauf, dass das nicht zu viel und auch nicht zu wenig war.


Montagabend

Schon wieder sind 24h mit anderen, anscheinend wichtigeren Dingen, vergangen :-(

Endlich kann ich den Demontageprozess wieder in umgekehrter Reihenfolge aufheben und anschließend die Kawa zum Garagentor hinausschieben.

Den Schlüssel ins Schloss - den Starter betätigt - und schon springt der Motor an. Erst scheint er noch nicht auf allen Töpfen zu laufen, aber schon nach kurzer Zeit schnurrt der Vierzylinder munter drauf los. Erst blubbert noch weißer Rauch aus dem Auspuff und verströmt bekannte Gerüche in die Einfahrt, dann dreht die ZR-7 S kräftig in ihrem 4-Takt Rhythmus - Toll :-)



Jetzt muss DonVosso nur noch ein kleines Zeitfenster finden - dann drehen wir wieder einmal zusammen eine Runde an den Maas-Seen :-)


Und die "X"?

Vier Monate habe ich sie auch schon nicht mehr bewegt.


Ein Druck auf den Starter und sie springt sofort an - Dann kann es ja bald wieder losgehen :-)


Montag, 9. März 2015

„Aus dem Spiegel gefallen“

TeamTouring braucht Training.


Zum TeamTouring gehört auch der aufmerksame Blick in den Rückspiegel, 

besonders bei Teams größer 8 Bikes.

Ist das hinter mir fahrende Bike noch da, oder ist es mir schon "aus dem Spiegel gefallen?"



Es gibt da eine gewisse Scheu, den Verlust seines „Rückbikes“ lautstark nach vorne zu melden.

„Der war auf einmal weg“ heißt es dann - einige km und kostbare Fahrzeit später - etwas kleinlaut ;-)

Ich muss gestehen, dass ich auch schon mal, beim nächsten Blick in den Spiegel, mein komplettes Team verloren hatte. Hat sich dann aber wiedergefunden :-)

Vergesst jegliche Scheu und haut voll auf die Hupe, egal wann ihr den Verlust bemerkt. 
Es ist nie zu spät, den Verlust zu melden.

Einfach das Signal nach vorne weitergeben, bis es den Tourguide erreicht. 
Der zieht sonst ganz versonnen seine Spur weiter, nicht ahnend, dass er einen Teil seiner Truppe verloren hat.

Schon bevor man von der Hauptfahrtrichtung abbiegt überzeugt man sich, mit einem Blick in den Spiegel, ob das Bike hinter einem die nächste Aktion überhaupt mitbekommt.

Ist das unwahrscheinlich, verringert man seine Geschwindigkeit noch vor dem Abbiegen,  so dass es vielleicht noch aufschließen kann.

Auch ein kurzer Stopp vor dem Abbiegen, oder kurz danach kann notwendig sein – aber immer nur an einer sicheren Stelle!

Wenn das alles nicht geht, hält man unbedingt an der nächsten sicheren Stelle und wartest ab, bis TG und RL die Lage, eventuell telefonisch, geklärt haben.

Erfahrene TG nehmen vor Autobahnausfahrten, Abbiegungen und unklaren Verkehrsführungen schon frühzeitig die Geschwindigkeit heraus und setzen auch schon frühzeitig den Blinker.
Die nachfolgenden Bikes können dann weitestgehend aufschließen und geben weit nach hinten ein sichtbares Zeichen zum Abbiegen.

Viel Spaß & tolle Touren ;-)