Sonntag, 26. Oktober 2014

„Bad Münstereifel“

Oktober 2014 – Super Sonntagswetter da ist „Ausflug“ angesagt  und das geht auch mal ohne Bike.




Mal die Entfernung bis 100km Entfernung durchgesprochen, dann fiel die Entscheidung für „Bad Münstereifel“.


Die kleine Stadt an der Erft, mit eindeutigem „Tourismus Hintergrund“, hat ja in letzter Zeit, durch die Eröffnung seines einzigartigen "City-Outlet", von sich Reden gemacht.


Und bei seinen Fans ist die „Umsiedlung“ von Heinos Café, von der Innenstadt in das höher gelegene Kurhaus, zunächst auf Unverständnis gestoßen. Mittlerweile haben sich die Wogen ja wohl geglättet und Heino - als Sohn der Stadt – hat zur Eröffnung der neuen Innenstadt, auch seinen Gesangsbeitrag geleistet.





Alles gute Gründe, sich die Veränderungen einmal aus nächster Nähe anzusehen.





Und siehe da, in meinen Augen hat sich das romantische Örtchen sehr zum Positiven verändert, hat durch die Veränderung deutlich gewonnen.




War mein Eindruck im vorigen Jahr, als wir mit unseren Bikes auf der „Rheingoldtour“ hier wieder einmal einkehrten, noch eher ein wenig melancholisch, so erstrahlt der gut besuchte Eifel Ort heute in neuem, frischen Glanz.




Da, wo wir früher am Orchheimer Tor, zwischen dem Printenhaus und der Glasbläserei, "unsere Bikes abstellten", stehen heute auch wieder zahlreiche Bikes - kostenfrei. Nun zwischen den neuen Outlet Gebäuden und dem City Outlet Info.
Für PKW’s stehen mehrere kostenpflichtige Parkplätze rund um den Ort zur Verfügung. Einen freien Platz zu ergattern war aber trotzdem nicht so einfach.





Beim Bummeln durch die Stadt begegnet man Bikerinnen und Bikern auf jedem Schritt und Tritt. Immer noch ist Bad Münstereifel bei ihnen sehr beliebt.




Ein sehr lohnender Weg führt hoch über die Stadtmauer mit tollen Ausblicken über "Bad Münstereifel" und die Berge der Eifel.




Wenn man dann schon mal hier ist, lohnt auch ein Abstecher zur Restauration des Kurhauses. Hier ist, nach der Eröffnung des City-Outlets, auch „Heinos Café“ untergebracht.





Wir sind zwar keine Heino „Fans“, aber „Prommis“ üben ja immer eine gewisse Anziehung aus. 
Und Heinos „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ ist in Form von „Heinos Haselnusstorte“ immer noch „Erste Sahne“.
Egal ob drinnen im Café oder draußen auf der Terrasse.




Auf der Rückfahrt gibt’s dann noch mal einen Kaffee & Kuchen- Stopp im "Morsbacher Hof", bevor es an unserem schönen Rursee vorbei wieder nach Hause geht.





Fazit: Als Tourismusort hat Bad Münstereifel durch das City-Outlet deutlich dazu gewonnen. Warum nicht mal etwas im Outlet einkaufen, wenn man schon mal auf einen Bummel durch den schönen Ort hierhergekommen ist – oder umgekehrt :-)




Montag, 20. Oktober 2014

"Mr. Johnny"

Oktober 2014 Samstagabend in der Provinz Limburg NL

Our Diner in American style


An Samstagen mit schönem Wetter konkurriert bei mir immer das Motorradfahren mit der Gartenarbeit. Gemessen am Sieg der Bikertouren, gewinnt die Gartenarbeit fast immer - so zu gefühlten 99,99% :-(

Heute will ich, nach erfolgreichem Kampf gegen die „nachwachsenden Rohstoffe“ - nach dem Kaffee um 4 Uhr - mal eine kleine Runde in die Nähe von Vaals (NL) fahren um dort noch etwas zu erkunden.

Das mit dem Kaffee und dem leckeren Kuchen klappt perfekt, aber fertig bin ich erst um 5 Uhr. Der Häcksler schafft es leider nicht mehr, so spielend wie früher,  z.B. mit Haselnuss- Stöcken fertig zu werden. Da muss demnächst mal ein neuer her.

Nun bleiben nur noch 2 Stunden bis es dunkel wird – ein neues Ziel muss her.

Da habe ich doch noch einen Punkt offen, den mir mein Kollege Markus vor einiger Zeit noch einmal in Erinnerung gerufen hat – „Mr. Johnny“ der Diner im American Style in Posterholt NL.

Nach der dritten Neuberechnung schlägt mir TomTom eine schöne Strecke vor, die genau in mein Zeitfenster passt – und los geht’s.

Mit meinem „SchattenReiter“ unterwegs :-)


„Fahren sie bitte geradeaus über den Kreisverkehr…“ – finde ich immer etwas gefährlich, was mir die TomTes an Kreisverkehren so vorschlägt.
















Mr. Johnny war ein toller Tipp.
















Frikandel Speciaal mit Frites und Fritessaus waren echt smakelijk -


und das Ambiente  ausgefallen und die Bedienung kompetent und freundlich.


Eines war noch interessant – in unseren Supermärkten hört man sehr viele Kunden Niederländisch sprechen – im Mr. Johnny sprachen nicht wenige Gäste Deutsch ;-)


Zum Schluss wurde es dann doch noch dunkel.


Eine schöne Gelegenheit, noch ein paar Fotos auf dem ehemaligen Zechengelände "Sophia Jacoba" in Hückelhoven zu schießen.







Sonntag, 12. Oktober 2014

„amici Beach Club“



Eine Woche Urlaub - und nur eine kleine Runde von 50 Km mit dem Bike :-(



Foto: WestSideBiker
Ok, da war ja auch die tolle „Goldener Oktober – Tour“.
Mit den "WestSideBikern" und viiiielen Bikes auf 520 Kilometren unterwegs an der Mosel – aber das ist ja auch schon wieder über eine Woche her :-)



Die kleine Runde Heute war aber auch ganz schön.
Habe endlich mal den „amici Beach Club“ in Wassenberg-Effeld besucht.



Cool ist es am „amici Beach Club“ ;-)


Sonntag, 5. Oktober 2014

"Rheingold"

September 2013 - Auf der fast vergessene Rheingoldstraße über die Hügel des Hunsrück ins Rheintal.




An unserem Treffpunkt für HS-Kennzeichen, beim McD in Erkelenz, treffe ich mein „Permanent-RL“ ThomasK und aus Rheydt kommen Heute auch Christine & Günter hierher. Das restliche Team, aus MG- Helmut und Matthias und aus NE- unsere Ute, sammeln wir an der Raststätte Bedburger Land auf. Rainer hat dann noch das Angebot für „Kurzentschlossene“ angenommen und kommt, trotz HS-Kennzeichen, auch noch zum TP II.

Mit 8 Bikes geht es gleich, nach einer Schlechtwetter-Verschiebung von einer Woche, auf „Rheingold-Tour“. Über 500 Kilometer zu Mosel, Rhein und Ahr.

Heute ist auch der Tag der Wahrheit für meine neue NC 700 X. Habe ich alles richtig gemacht, oder habe ich mich verzockt? Mit 48 PS fahre ich nun an der Spitze des Teams – mit dem „PS schwächsten“ Bike. Hinter mir folgen jeweils eine BMW F800R, BMW R650GS, BMW 1200GS, Kawasaki Versys1000, BMW 1300S, Suzuki V-Strom 650 und eine KTM 690 Duke – Wow, alle weitaus stärker als meine Neue. Aber ich bin zuversichtlich – überholen können sie mich sowieso nicht, ich bin ja der Tourguide ;-)

Los geht’s mit zwei BMW’s und der Duke im Nacken. Die KTM hat zwar 20PS mehr als meine "X", dafür muss sie aber auch ein wenig mehr tragen :-)

Erst mal Landstraße, 70-100km/h im Wechsel, bis zum AD Jackerath. Alles super.

Nun bin ich aber doch gespannt. Das erste kurze Stück der A61 bis zum TP Bedburger Land wird mir zeigen, ob für mich die Standardscheibe ok ist. Für AB-Fahrten sind 120-130km/h vereinbart, das geht. Bei meiner ZR7-S war es besser. Ein wenig mehr muss ich meinen Kopf schon gegen den Wind stemmen.



Großes Hallo am Rastplatz, als wir den Rest der Truppe treffen.



Hey, neue Maschine. Sieht aber gut aus. Probesitzen und Austausch von Infos – Die“ X“ kommt gut an.

Nun gibt’s erst mal 60km A-61 bis zum Abzweig Mendig. Aus Erfahrung weiß ich - die veranschlagten 120km/h schaukeln sich beim Überholen mit der Gruppe leicht auf 150 hoch. Da habe ich ein wenig Sorgen - die „X“ ist ja noch nicht voll eingefahren. Man findet nicht immer gleich eine Lücke für 8 Bikes und im Gänsemarsch will ich ja auch nicht auf der Überholspur unterwegs sein. Ganz zu schweigen von den genervten Autofahrern, die leicht ungehalten werden wenn sie nicht schnell wieder 200+ fahren können. Hat aber gut geklappt, mehr als 130km/h sind’s nicht geworden – Geschwindigkeitsanzeige des Navi‘s.

Von Mendig aus geht es runter zur Mosel. Mit einem kleinen Schlenker nehmen wir vorher noch das „Schrumpftal“ mit. Da wollte ich schon lange mal durch. Einfach super! Und die NC? Der hat‘s auch super gefallen, war immer gut drauf, nichts hat ihr gefehlt.



Super Strecke bis Boppart am Rhein.



Wir sitzen am großen Strom, trinken Kaffee und erzählen Benzin.



Allgemeine Meinung: Alles läuft prima und mein neues Bike ist gut drauf.


 













Wie immer gibt es dann wieder dieses plötzliche, allgemeine Aufbrechen, diese spannende Erwartung, denn die „Rheingoldstraße“ lockt.




Bei „Rheingold“ denkt man gleich an die „Siegfried-Saga“ und den finsteren Hagen von Tronje, der den Nibelungenhort, das „Rheingold“, im Rheinstrom versenkt haben soll. Und wo könnte er ihn wohl besser versenkt haben, als gleich am Loreley- Felsen.

Aber auch an den „Rheingold-Express“ denkt man gerne zurück, an jenen legendären, luxuriösen Trans-Europa-Express der Deutschen Bahn, der zwischen 1928 – 1987 die Strecke von Hoek van Holland durch das Rheintal bis in die Schweizer Berge verkehrte.

Und dann gibt es noch die „Rheingoldstraße", jene fast vergessene Hunsrück- Höhenstraße mit fantastischen Ausblicken ins Rheintal, auf den Loreley- Felsen und bis weit in den Taunus hinein.
Von den mit regem Leben erfüllten Tälern führt die „Rheingoldstraße“ über steile Hänge zu den stilleren Höhen bis sie in berauschender Fahrt wieder hinab ins Tal führt.
Grüne Wiesen und Wälder wechseln so in schneller Folge mit verwinkelten Weindörfern und gastlichen Wirtshäusern ab.

Als Hauptorte der „Rheingoldstraße“ zählen Boppard, Oberwesel, St. Goar, und Bacharach.

Allen bekannt ist die Loreley. Von Gästen aus aller Welt wird die Sagengestalt mit dem goldenen Haar auf ihrem Felsen am Rhein besucht.

Entlang der Loreley-Burgen-Straße begegnen uns trutzig die Burgen Gutenfels in Kaub und mitten im Rhein, auf einer Insel, die Pfalz Grafenstein. In St. Goarshausen zeugen die Burgen Katz und Maus von ihrer geschichtsträchtigen Vergangenheit.


 













Auf geht’s zum Aussichtspunkt „Loreleyblick“ bei Urbar.


Hier treffen wir Klaus-0902 aus dem "NC 700 Forum", mit dem ich mich hier verabredet habe.


 













Total Cool. Er wohnt in St. Goar und kann uns alles hier erklären. 


 













Ab hier begleitet er unsere 8 Bikes, mit seiner NC 700 S im coolen Design, auf unseren weiteren Etappen entlang der Rheingoldstraße.



Der schmale Höhenzug hinüber zur Mosel ist später wieder schnell überwunden und wir folgen gemütlich dem Flusslauf bis Pommern. 



Hier haben wir uns beim „Moselimbiss“ den nächsten Stopp verdient.


 













Zusammen sitzen wir bei Pommes und leckeren Bratwürsten und tauschen uns aus. Toll, welche Möglichkeiten überregionale Foren bieten können. Werde ich auf jeden Fall weiter verfolgen.



Herzlicher Abschied von Klaus der nun wieder nach St. Goar zurückfährt, während wir am Bahnübergang 10 Minuten verplempern ohne zu wissen, dass auf der anderen Seite Waller von unseren "WSBikern" mit seiner Truppe ebenfalls auf den Zug wartet. Erst als Egbert „Hey Herbert“ ruft werde ich aufmerksam, da sind wir aber auch schon aneinander vorbei.


 













Schöne Strecken bis Bad Münstereifel, ein letzter Kaffee, herzliche Verabschiedung und ab auf die Bahn.


 













Wir wollen ja vor dem Dunkeln wieder zu Hause sein ;-)

Am AD Jackerath löst sich unser „Rheingold-Team“ so nach und nach wieder „fliegend“ auf, ein super Tourtag mit tollen Bikerinnen und Bikern geht zu Ende – Dann bis zur nächsten Tour.




520 spannenden Kilometer und eine super gestimmte NC 700 „X“, die alle meine Erwartungen erfüllt-  und mir ein tolles neues Fahrgefühl vermittelt hat.