Sonntag, 8. Januar 2017

Die „X“ und der BAAS - Automatiklader BA35E


Batterie laden leicht gemacht

Mit Batterien macht man im Laufe seines mobilen Lebens ja so seine Erfahrungen.
Dabei sind leere Batterien im PKW noch die unkomplizierteren.
Meist "sterben" sie - mehr oder weniger plötzlich - an einem kalten Wintermorgen an Altersschwäche. Dann baut man "einfach" eine neue ein - und weiter geht's.
Auch das Nachladen ist beim Auto meist kein Problem - Platz zum Anschluss der Klemmen ist fast immer genügend vorhanden.

Beim Motorrad sieht das aber schon ganz anders aus. Da ist es meist eine ziemliche Fummelei eine Batterie auszubauen - oder sie im eingebauten Zustand aufzuladen.
Glücklich der Biker, der über eine Bordsteckdose mit Anschluss am Batterie - Plus verfügt :-)

Bei unserer "Saison-Abschlusstour 2016" stand ich plötzlich mit einer leeren Batterie da.
Durch die Hilfe meiner Gefährten bekamen wir die „X“ wieder zum Laufen und die Tour reichte dann aus, den Akku wieder voll zu laden. Aber ein ungutes Gefühl - nicht gut vorbereitet gewesen zu sein - blieb doch.

Black Friday - 24. November 2016 - Bei Polo gibt es 20% auf alle Artikel.

Da fahre ich doch gerne mal nach Jüchen und hole mir den „Automatiklader BA35E“ - Best.-Nr. 50020000610 - für 24,95 €, abzüglich 20% Best-Friday-Rabatt.


Dieses tolle, kleine und handliche Teil ist bestens geeignet mein Bike immer startbereit zu halten. Ganz ohne Probleme verbinde ich das Gerät über den Stecker und die Bordsteckdose mit der Batterie, stecke das Gerät in eine 230 Volt Steckdose und schon zeigt eine grüne LED den Ladevorgang an - Rot würde eine "verpolte" Bordsteckdose anzeigen.


Ist der Akku gut geladen schaltet sich das Gerät wieder ab und die Ladeanzeige erlischt.

Über einen beiliegenden Adapter mit teilisolierten Zangen ist auch ein Direktanschluss an den Polen möglich.

Ein toller Helfer, der mit 300mA zwar kein Express-Lader ist, eine Motorradbatterie aber zuverlässig start- und betriebsbereit hält.


Viel Spaß und tolle Touren
wünscht HerBert ;-)


Samstag, 24. Dezember 2016

Friedvolle Weihnachten



Liebe Leser des WestwardBlog,

ich wünsche euch für die kommenden Feiertage viele fröhliche und friedvolle Momente.
Möge das kommende Jahr uns allen Gesundheit, Glück und Zufriedenheit bringen.

Viele Grüße von
HerBert


Sonntag, 11. Dezember 2016

„Indian Summer 2016“ – Im Dreiländereck D-B-NL

Oktober 2016 – Saison-Abschlussfahrt im Grenzgebiet

Indian Summer 2016  am Dreiländereck D-B-NL

Zunächst sehen die Aussichten auf eine Schönwetter-Tour im „Goldenen Oktober“ gar nicht so schlecht aus, aber als es dann soweit ist, will das Wetter dann doch nicht mehr mitmachen. Am frühen Morgen hat es ein wenig geregnet – aber es soll schon noch besser werden.
Daran hält man sich dann gerne fest – was bleibt einem sonst auch anderes übrig :-)

Also alles fertig gemacht, die „X“ aus der Garage geholt, den Schlüssel eingesteckt und den Startknopf betätigt. Nichts ….. 
Wie Nichts? Das kann doch nicht sein! Der Sicherheitsschalter steht auf On, der Seitenständer ist eingeklappt – aber Nichts rührt sich.
Ach Mist, nach meiner letzten Fahrt vor sieben Wochen (wegen Krankheit ist eine Tour ausgefallen) habe ich den Stecker zum TomTom-Aktivhalter nicht aus der Steckdose gezogen. Da muss dann doch ein wenig Strom geflossen sein und die Batterie ist nun leer :-(
Um 10 Uhr wollen wir uns in Baal treffen, das wird nun aber nichts mit mir. Also rufe ich ThomasK in seinem Helm an und fordere ihn und die ganze „Bande“ zum Anschieben bei mir Zuhause an.
Kurz darauf brummen 6 Bikes die Straße hinauf – die Nachbarn sind mittlerweile auch schon aufmerksam geworden.
Die Gefährten stellen ihre Bikes ab, begrüßen mich und … grinsen :-) Habe ich in unserer Anleitung zum TeamTouring nicht empfohlen, dass man sein Bike, am Tag vor der Tour, auch mal zur Probe starten sollte ;-)
Anschieben klappt leider nicht – sooo möchte die „X“ nicht gestartet werden.
Dann suche ich jetzt mal das Starthilfekabel in der Garage. Hilfe, wo ist das denn bloß? Man hat ja alles für den Notfall – aber wo? 

Ok, das Kabel ist gefunden. Thomas hat schon mal, an seinem Crosstourer und meiner NC, alles offen gelegt und kurze Zeit später erwacht die „X“ zu neuem Leben.

Thomas arbeitet - Wir schauen fachkundig zu :-)

Danke an Thomas und Alle! Irgendwie war dieser Tour-Auftakt dann auch schon ein Erlebnis für sich :-))



Jetzt kann es losgehen – nur nicht den Motor ausgehen lassen.


Es erstes Tourziel ist der Rursee, wo Birgit & Thomas einen Tisch für uns im Café zur Post reserviert haben. Der Zeitplan hängt jetzt natürlich etwas hinterher, was auch durch kleinere Kürzungen nicht rauszuholen ist. Ein kurzer Anruf von Thomas – und schon sind wir wieder in der Zeit :-)


Über Aldenhoven, Weisweiler und Zweifall geht es zur Biker-Ranch in Strauch. Wochentags kann man hier links abbiegen und über Steckenborn und Woffelsbach die spannenderen Kurven zum Rursee fahren.


Aber an Wochenenden ist die Strecke für uns gesperrt. Da wählt man halt die zweitschönste Strecke über Kesternich.


Mit einer halben Stunde Verspätung treffen wir im – wie immer von Wanderern und Bikern gut besuchten – Einruhr ein. Eine Wandergruppe erhöht auf ihren letzten Metern noch schnell die Schrittfolge – macht aber nichts, wir haben ja reservierte Plätze :-)


Von hier aus einmal ein Lob an das „Cafe zur Post“. Der Wirt ist sehr freundlich und man wartet nie zu lange auf sein Essen. Die Speisen haben uns immer gut geschmeckt und – nah klar  deshalb kommen wir immer wieder gerne hier hin.

Die Qual der Wahl
Gute Wahl

Nach der Wahl

Unser Favorit ist übrigens die gebratene "Eifeler Forelle im Speckmantel" – aber auch das Schnitzel Wiener Art ist klasse ;-)


Als wir uns wieder für die Weiterfahrt fertigmachen gibt es noch eine interessanten Begegnung, leider ohne Bild.


Ein Biker kommt vom Außenbereich des Cafés auf uns zu, ihm sind an einigen unserer Bikes die Embleme der WestSideBiker“ aufgefallen. Es stellt sich heraus, dass auch er zu den WSBikern gehört, wir aber leider bisher nicht die Gelegenheit hatten, einmal miteinander zu fahren.
„Weißt du eigentlich, dass ich durch dich zu den WSBikern gekommen bin“.
Aber ja, ich erinnere mich. Wilfried (Garfield) hatte im Honda-NC-Forum von einer interessanten Reise mit seiner Tochter, von der Quelle der Mosel bis zu ihrer Mündung, berichtet. Und da hatte ich ihm das WSB-Forum empfohlen.


Wir wünschen Wilfried und seiner Frau, die mittlerweile mit einer GS unterwegs sind, noch einen schönen Tourtag – wie klein ist doch die Welt.

Einruhr - Warum wird das bloß mit h geschrieben? Die Rur hier hat doch auch keines

Haben Biker-Sticker eigentlich ein Verfallsdatum? :-)

Über Seifenauel und Dedenborn geht es an der Rur entlang, dann folgen Eicherscheid und Konzen.


Seifenauel

Die Rureifel bei Dedenborn

Ab Rötgen fahren wir jetzt durch Belgien. Raeren, Walhorn, Lontzen, dann geht es bei Sippenaecken über klitzekleine Sträßchen nach niederländisch Limburg.


Walhorn - Ost-Belgien

Het Veld - Zwischen Belgien und den Niederlanden


Tolle kleine Wege

Jetzt sind wir im Ausflugs- und Wandergebiet der Südlimburger, auf der Eperbaan. Schöne Landschaft, tolle Strecken – und das Wetter wird hier auch gleich schöner.


Auf dem Terpoorterweg zur Eperbaan


2RaumWohnung

Hier begegnet man immer vielen Wanderern, Mountainbikern und Motorradfahrern – und dementsprechend gibt es hier reichlich viele Ausflugslokale.


Wir sind nicht allein

Buitenlust

Bei Cammering wartet dann das Restaurant „Buitenlust“ auf uns.



Schon oft sind wir hier vorbeigekommen, heute halten wir einmal an und legen eine Pause ein.



Das an den Hügel gebaute Haus bietet schöne Sitzgelegenheiten auf der Außenterrasse, dem Balkon und im Innenbereich.



Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Limburgse Flaai genießt man von hier den weiten Fernblick auf das umgebende Hügelland.


Ausblick


Hügelland

Rainer hat noch einen Termin beim Handballpfeifen und macht sich schon einmal auf den Heimweg – wir anderen fahren in Richtung Dreiländereck weiter.



Mittlerweile traut sich die Sonne endlich durch den diesigen Vorhang, der uns bisher um den vollen Genuss des Indian Summers 2016 gebracht hat.



Der „Vaalser Berg“ ist der höchste Punkt der Niederlande und am Grenzstein stoßen Deutschland, Belgien und die Niederlande zusammen.



Vom Aussichtsturm hat man einen weiten Blick über die Vaalser Region.



Unsere letzte Etappe bringt uns bei Gangelt wieder auf die deutsche Seite. Ute geht bei Geilenkirchen auf die Schnellstraße zur A46 und Thomas & Birgit, Christine und Günter und ThomasK erreichen mit mir, nach 230 Kilometern, fast pünktlich gegen 18 Uhr unser Tourende in Hückelhoven.


Casteel Wijnandsrade

Schlossweiher

Danke an meine Gefährten für den entspannten Tag bei unserer Saison-Abschlusstour 2016 im Grenzgebiet. Das Wetter hätte einen Tick schön sein können – aber Birgit macht auch daraus schöne Bilder :-)


Erstellt mit Tyre und Google


Start: Baal - 11 Einruhr - 14 Monschau Hoscheid - 26 Buitenlust - 28 Dreiländerpunkt - 38 Wijnandsrade - Ziel: Hückelhoven
Erstellt mit Motorrad Tourenplaner


Viel Spaß & tolle Touren wünscht HerBert ;-)


Sonntag, 4. Dezember 2016

Monument General Hoche - Ein Stück Frankreich auf deutschem Boden

September 2016 – Zum Obelisken in Weißenthurm am Rhein




Vom Durchreisenden kaum bemerkt, erhebt sich auf einer Anhöhe hoch über dem Rhein mitten in der Stadt Weißenthurm ein acht Meter hoher Obelisk. Auf seiner dem Fluss zugewandten Seite steht in erhabenen Lettern - aus dem Französischen übersetzt - „Die Sambre-Maas-Armee ihrem Oberkommandierenden Hoche“. Umgeben von einer gepflegten Parkanlage ruhen in dem an ein etruskisches Rundgrab erinnernden Mausoleum die sterblichen Überreste des französischen Generals Louis Lazare Hoche. Unter seinem Befehl überquerten im Jahr 1797 während der Ostertage 40.000 französische Soldaten den Rhein, um anschließend in der denkwürdigen Schlacht bei Neuwied die österreichisch-preußischen Truppen zu besiegen und dadurch den politischen Aufstieg Napoléon Bonapartes zu beschleunigen.
Fünf Monate nach diesen Ereignissen starb der hoch geachtete General in Wetzlar, gerade einmal 29-jährig. Seine Soldaten spendeten einen großen Geldbetrag, um das Grundstück auf dem Hügel am Rhein zu erwerben, von dem Hoche zuvor seine erfolgreichen Operationen leitete. Sie ließen das bis heute bestens erhaltene Monument errichten und sorgten für die entsprechende Pflege.
Bis 1978 galt das über 4.000 Quadratmeter große, bewachte Gelände als exterritorial. Dank eines Vertrages zwischen dem französischen Staat und der Stadt sind die schmiedeeisernen Tore mit den goldfarbenen Staatsinsignien Frankreichs (RF = République Francaise) heute für jedermann geöffnet.
Lediglich die Grabkammer mit der Urne, sichtbar hinter der Gittertür am Ende eines schmalen Ganges, bleibt verschlossen. Sehenswert sind die vier großen Bronzereliefs auf den Seiten des Obelisken. Sie wurden im Jahr 1800 von dem bekannten Pariser Bildhauer Louis Simon Boizot geschaffen und zeigen die wichtigsten militärischen Erfolge Hoches: die Eroberung des Forts Ponthiève bei Quiberon 1795, die Beendigung des Bürgerkrieges in der Vendée 1796, den Angriff auf die Weißenburger Linien im Elsass 1793 und die berühmte Schlacht bei Neuwied (1797).
Vom Obelisken hat man einen wunderbaren Blick auf das Rheintal mit der eleganten „Raiffeisen-Brücke“ bei Neuwied, dem dahinter liegenden Schloss und den Rheinhöhen bei Monrepos und Rengsdorf.


Je mehr ich nachlese und nachschlage, desto mehr interessiert mich die Geschichte des Mannes, der auf jenem Hügel in Weißenthurm, mit Blick auf den Rhein und Neuwied, seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Alt ist er nicht geworden. Mit nur 29 Jahre starb der erfolgreiche hoch geachtete General der Napoleonischen Armee im Jahre 1797 an einer schweren Lungen- bzw. Bronchialerkrankung.
Diese Geschichte scheint mir interessant genug, um das Monument General Hoche einmal auf einer unserer Touren zu besuchen.


Bei Thomas & Birgit warten schon Brigitte mit SAM, Christine und Günter und ThomasK. Mit der kompletten Truppe treffen wir uns dann kurze Zeit später in Bedburg. Dieses Mal aber nicht auf der Raststätte Bedburger Land an der A61 – die Auffahrt Jackerath zur A61 ist heute wieder einmal wegen Garzweiler II Bauarbeiten gesperrt.


Mal was anderes – Ute, Heike und Helmut und Paul & Mary warten an der Bäckerei Kraus in Bedburg auf uns. Ist gar nicht so schlecht, wer noch einen Kaffee oder ein Brötchen möchte wird hier gut bedient.


Unser Ziel wollen wir über die Höhen des Westerwalds erreichen und zu Mittag  an der Gaststätte „Zur Isenburg“ sein.

Vorbei an den großen RWE-Kohlekraftwerken Neurath und Niederaußem geht es bei Köln-Bocklemünd auf die Autobahn, im Halbkreis um Köln herum und an der Abfahrt Sankt Augustin wieder runter von der Bahn.


Ruckzuck ist so schon eine Stunde rum und es wird Zeit für eine erste Pause. Die gibt’s beim Café Hard in der Netto-Filiale in St. Augustin.
Schnell haben wir die noch wenigen freien Plätze für uns belegt – die Bäckereien haben den Outdoor-Bereich der Discounter und Baumärkte schon längst erobert und sorgen mit duftendem Kaffee und frischen Brötchen und Teilchen für allseits gute Laune :-)

Die wird nun aber doch noch getrübt als Günter feststellt, dass sich am Vorderrad seiner GS eine kleine Pfütze ausbreitet. Nach genauerer Betrachtung stellt sich dann heraus, dass das rechte Federbein undicht ist und Öl verliert. Leider bleibt Günter jetzt nur übrig die Tour abzubrechen und mit Christine im Geleit den Heimweg anzutreten. Schon Anfang der Woche kann Günter uns dann mitteilen, dass sein freundlicher BMW-Händler gleich beide Federbeine wieder auf neu gebracht hat.

Für uns geht es weiter über Asbach, Neustadt (Wied), Niederbreitbach und Rüscheid, immer tiefer in den Westerwald hinein.


Die Ortschaften die wir durchqueren wirken ruhig und gepflegt. 


Überhaupt ist die Gegend  sehr abwechslungsreich und das Landschaftsbild wechselt ständig zwischen schönen Wäldern und tollen Aussichten auf den Höhenzügen – ein ideales Gebiet, um mit seinem Motorrad eine Menge Spaß zu haben.


Wo ist er nur – der Wind  der so kalt über die Höhen des Westerwalds pfeifen soll? Aber das macht er wohl nur im Winter ;-)


Von Thalhausen aus fahren wir, immer am Iserbach vorbei, schon seit einiger Zeit durch ein dichtes Waldstück. Vorne rechts steigt Rauch auf und ein herzhafter Geruch nach geräucherten Forellen dringt in unsere Nasen. Im Vorbeifahren sehen wir die „Fischerhütte Meißel“ in einer Lichtung am Fischteich liegen. Wenn wir uns nicht auf die „Gaststätte zur Isenburg“ gefreut hätten, wären wir jetzt zur Fischerhütte abgebogen – aber was nicht ist, das wird ganz bestimmt noch einmal werden ;-)


Die „Gaststätte zur Isenburg“ ist schön gelegen am Zusammenfluss des Ommelsbach mit dem Saynbach.


Im Biergarten sitzen wir gemütlich unter großen Bäumen und „erholen“ uns bei einem leckeren Mittagessen von den Strapazen der bisherigen Tour :-)


Günter hat uns mittlerweile per WA mitgeteilt, dass Christine und er sicher Zuhause angekommen sind und dass sein Bike schon auf dem Hof seines  BMW-Händlers steht.

Gastraum Zur Isenburg

Bikerinnen-WC
Vergessen

Die Strecke von Isenburg nach Wittgert ist eine sehr schöne Strecke. Wald wechselt sich mit saftig grünen Feuchtgebieten ab, durch die sich die kleine L304 schlängelt.


Nun geht es wieder weiter südlich Richtung Alsbach. In der Nachbetrachtung war es dann Grenzau – dieser schön gelegene Ort am Brexbach – mitten im Westerwald und zu Füßen der 800 Jahre alten Burg Grenzau.


Über die Raiffeisen-Brücke fahren wir über den Rhein, von Neuwied nach Weißenthurm. Nach der Einsamkeit des Westerwalds ist hier auf der Brücke schon mächtig was los.
In Weißenthurm sind wir – fast – am Ziel unserer Reise angekommen. Da es am Monument nicht genügend Stellplätze für unsere Bikes geben soll, halten wir auf dem Parkplatz der Realschule auf der Kirchstraße.


Von hier aus brauchen wir jetzt „nur“ noch die Stufen bis zum Grab-Denkmal hinaufzusteigen. Da machen aber, bei den heutigen Temperaturen, die Gefährten nicht mehr mit ;-) Es ist zu heiß  der Weg zu weit  viel zu steil – und überhaupt könnte man doch bestimmt auch bis ganz nach oben fahren :-)


Na gut, dann fragen wir mal die Passanten, wo es hier mit den Bike eine Straße höher den Hügel hinauf geht. Und zu unserer Überraschung hat hier niemand eine Ahnung, wo sich das Denkmal mit dem acht Meter hohen Monolithen befinden soll – noch nie gesehen oder davon gehört :-o
Unsere „Rettung“ ist ein Mitarbeiter der Stadt Weißenthurm, der unsere Umfrage mitbekommen hat. „Natürlich kenne ich unseren Hosch und wenn ihr wollt, fahre ich vor und zeige euch den Weg hinauf“


Und das machen wir dann auch und einige Minuten später sind wir an der Rückseite des Monuments und können dort bequem unsere Bikes abstellen. Nochmals vielen Dank an den freundlichen „Führer“ der Stadt Weißenthurm – er hat mich – eventuell – vor einer Meuterei meiner Gefährten bewahrt ;-))


Der Besuch eines Denkmals, wie die Grabstädte des General "Louis Lazare Hoche", ist immer ein Blick in die Vergangenheit und was seitdem daraus geworden ist.



Auf dem Weg zur Grabkammer

Zwei der vier großen Bronzereliefs

Abgang zur Grabkammer

Türe zur Grabkammer

Die verschlossene Gittertüre des Mausoleums

Blick auf die Urne in der Grabkammer

Nun sind wir auf dem Rückweg. Neuwied, Datzeroth, St. Katharinen und durchs Siebengebirge kommen wir nach Königswinter, wo wir zunächst unsere mechanischen Rösser versorgen.

Tankwart SAM

Danach genießen wir auf der Rheinallee ein Eis und den Blick auf den Rhein.



Im Vorfeld macht man sich Gedanken darüber, wo man hier wohl die Bikes parken kann – ging aber ganz prima zwischen den Bäumen – man muss sie nur weit genug nach vorne stellen, damit sie die Straßenbahn nicht umfährt ;-)


Am Anleger warten wir auf die nächste Fähre nach Bad Godesberg, bei Rheinbach geht es auf die A61 und gegen 20 Uhr sind wir, nach ca. 400 tollen Kilometern, wieder Zuhause.




Es hat Spaß gemacht durch den Westerwald zu biken, wieder einen tollen Tourtag zu erleben, und dem Bericht Birgits Bilder zuzufügen :-)


Die Datei zur Tour gibt's - "HIER"

Erstellt mit Tyre und Google

Start: Bedburg - 5 Sankt Augustin - 10 Asbach - 22 Isenburg - 24 Grenzau - 27 Am Hoche - 36 Königswinter - Ziel: AD Jackerath
Erstellt mit Motorrad Tourenplaner


Viel Spaß & tolle Touren wünscht HerBert ;-)